Es gibt so Momente wo ich mir wünsche, eine gute Fee mit ihrem Zauberstab würde vorbeikommen, einmal auf meinen Kopf tippen und Ordnung in das Chaos da Oben drin bringen.
Kein Wunder das sich mein Körper überansprucht fühlt, wenn meine Psyche mal wieder plant die Weltherrschaft an sich zu reißen ohne Rücksicht auf Kontrollverluste.
Noch einmal zu der Fee zurück, Hexe, Kobold, Druidin, Schamanin... wie auch immer man sie nennen möchte.
Doch darauf wollte ich nicht hinaus.
So eine Gedankenmanifestation, wäre gerade ganz schön.
Ich schwebe förmlich zwischen den Strängen an Informationen und bekomme sie nicht zu greifen.
Wie als würde ich mir immer und immer wieder die monotone Stimme eines Anrufbeantworters anhören und immer kurz vor Ende auflegen und wieder anrufen.
Mit dem Wissen, das ich immer wieder den Anrufbeantworter erreichen werde.
Aufs Neue und wieder und wieder und wieder und wieder...
"Dies ist der Anrufbeantworter von Pandoras Zwischenwelt, wenn sie eine Nachricht hinterlassen möchte, sprechen sie..."
aufgelegt...
Zumindest sehe ich die Zauberfrau vor mir, mich mit großen Augen anblickend und sagen:
"Joa wissen sie Madamé Pandora, irgendwie will das bei ihnen nich so, wie ich mir/sie sich das vorstellten!"
Ja wieso auch.. wäre doch... fast langweilig... so ein wenig Ungewusel.
Aufgestanden bin ich, mit einem Gefühl, wie als würde der Tag energiereich werden.
Täuschung auf ganzer Ebene.
Ablenkungsmanöver wird gestartet, bis ich mich auf den Weg machen kann, zu Versuchen in produktiven Stücken, Lerngut in den Kopf meines Bruderherzes zu bringen, welches auch hängen bleibt und nicht durch sein Unmotivationssieb, gleich wieder hindurchrieselt, um auf dem Boden der nicht gespeicherten Tatsachen zu landen.
So viel zum Thema, der Medizinmann sagt "Ruhe", wie denn wenn mein KörperGeistSeelenLeben die reinste Unruh ist.
Pandora auf Abwegen
Das alltägliche Leben, nützliche Dinge,
Leckeres für die Geschmacksnerven,
Sachen über die man sich freuen kann,
künstlerische Freiheiten,
neu Entdecktes und alt Bekanntes,
alles was mir so über den Weg oder die Seele läuft.
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Mittwoch, 11. Februar 2009
Dienstag, 10. Februar 2009
Sekundenbruchteile
Schwankend.
Ich denke das trifft es.
Schwankend in Sekundenbruchteilen.
Wie in diesen ganz alten Filmsequenzen, in schwarz-weiß, wo der Übergang von Bild zu Bild noch deutlich zu erkennen war, sich aber trotzdem ein Kontinuum einstellte, von Verläufen.
Woher es kommt, weiß ich nicht einmal.
Die letzten Tage waren gut.
Ja, sie waren produktiv, sie waren schön, sie ließen mich leben.
Auch, wenn sie mich in die monotone Routine trieben, was bestimmte Verhaltensweisen anging.
Dies war zu verschmerzen, betrachtet man die anderen Momente.
Der Samstagabend, auch wenn er fast im Nichts endete, hatte etwas so lebendiges wie schon lange nicht. Der Sonntag... sagen wir, er war dem Samstagabendende entsprechend ruhig.
Selbst der gestrige Tag war, trotz Gehirnwäsche, recht produktiv und verlief ohne großes Emotionstheater.
Auch der heutige Vormittag beim Medizinmann, der Gang ins Büro und das Rumtreiben in der von mir nicht sonderlich verehrten Innenstadt, war recht normal, für meine Ansprüche.
In den Nachrichten gab es nichts worüber man sich mehr aufregen könnte, als die letzten Tage. Die Bahn kennt ihre Mitarbeiter besser, als diese wussten.
Obama hat das Konjunkturpaket durch, wenn ich recht informiert bin.
Deutschland hat einen neuen Wirtschaftsminister, der den Altersdurchschnitt im Ministerium ein wenig nach unten drückt.
Das Wetter, eine kleine Katastrophe in den Morgenstunden, verläuft kontinuierlich schlecht.
Somit bat der Tag auch keinen Anlass, das er irgendwelche negativen Tendenzen zu bieten hätte.
Wären da nicht die Sekundenbruchteile, die vor etwa zwei Stunden dafür sorgten, das meine Psyche eine Wendung nahm, die egal wie ich es drehe und wende, nicht vorherzusehen war.
Auslöser, Ursache...
Ich kann sie nicht finden.
Tief habe ich gegraben, mich fast selbst im eigenen Gedankenkonstrukt verstrickt.
Leere Fülle fand ich.
Schlauer als vorher bin ich also immer noch nicht, nach langem Wühlen, ewigem Suchen und dem Punkt wo ich merkte das es, so recht keinen Sinn macht, das ganze weiter zu führen, gab ich dann widerwillig auf.
Beschäftigungstherapie stand dann auf dem Plan und ich suchte händeringend nach irgendwelchen anspruchlosen, konzentrationsunbedarften Dingen.
Am Ende hab ich mich auf den Pezziball gesetzt, versucht mein Gleichtgewicht zu halten und bin hin und her gerollt, jenes irgendwann dazu führte das ich mich ganz in meiner Zwischenwelt verloren habe, was die ganze Angelegenheit nicht besser macht und ich mich dann doch mehr als entschlossen dazu bringen musste wieder ins Hier und Jetzt zu kommen.
Die nächsten Tage können also nur besser werden und auch der Abend verspricht noch etwas Ablenkung, somit versuche ich realitätsnah zu bleiben.
Leiten lassen von dem Gefühl totaler Existenzlosigkeit im Chaos von Gefühlsvariablen, wäre wohl einfacher und komfortabler.
Kontraproduktivität ist jedoch nicht das, was mein Stolz ansterbt, somit werde ich den Wellen aus Selbsthass wohl eine Klippe aus Ignoranz in den Weg stellen und hoffen das sie, zumindest so lange bis ich ins Bett gehe, hält.
Pandora
Ich denke das trifft es.
Schwankend in Sekundenbruchteilen.
Wie in diesen ganz alten Filmsequenzen, in schwarz-weiß, wo der Übergang von Bild zu Bild noch deutlich zu erkennen war, sich aber trotzdem ein Kontinuum einstellte, von Verläufen.
Woher es kommt, weiß ich nicht einmal.
Die letzten Tage waren gut.
Ja, sie waren produktiv, sie waren schön, sie ließen mich leben.
Auch, wenn sie mich in die monotone Routine trieben, was bestimmte Verhaltensweisen anging.
Dies war zu verschmerzen, betrachtet man die anderen Momente.
Der Samstagabend, auch wenn er fast im Nichts endete, hatte etwas so lebendiges wie schon lange nicht. Der Sonntag... sagen wir, er war dem Samstagabendende entsprechend ruhig.
Selbst der gestrige Tag war, trotz Gehirnwäsche, recht produktiv und verlief ohne großes Emotionstheater.
Auch der heutige Vormittag beim Medizinmann, der Gang ins Büro und das Rumtreiben in der von mir nicht sonderlich verehrten Innenstadt, war recht normal, für meine Ansprüche.
In den Nachrichten gab es nichts worüber man sich mehr aufregen könnte, als die letzten Tage. Die Bahn kennt ihre Mitarbeiter besser, als diese wussten.
Obama hat das Konjunkturpaket durch, wenn ich recht informiert bin.
Deutschland hat einen neuen Wirtschaftsminister, der den Altersdurchschnitt im Ministerium ein wenig nach unten drückt.
Das Wetter, eine kleine Katastrophe in den Morgenstunden, verläuft kontinuierlich schlecht.
Somit bat der Tag auch keinen Anlass, das er irgendwelche negativen Tendenzen zu bieten hätte.
Wären da nicht die Sekundenbruchteile, die vor etwa zwei Stunden dafür sorgten, das meine Psyche eine Wendung nahm, die egal wie ich es drehe und wende, nicht vorherzusehen war.
Auslöser, Ursache...
Ich kann sie nicht finden.
Tief habe ich gegraben, mich fast selbst im eigenen Gedankenkonstrukt verstrickt.
Leere Fülle fand ich.
Schlauer als vorher bin ich also immer noch nicht, nach langem Wühlen, ewigem Suchen und dem Punkt wo ich merkte das es, so recht keinen Sinn macht, das ganze weiter zu führen, gab ich dann widerwillig auf.
Beschäftigungstherapie stand dann auf dem Plan und ich suchte händeringend nach irgendwelchen anspruchlosen, konzentrationsunbedarften Dingen.
Am Ende hab ich mich auf den Pezziball gesetzt, versucht mein Gleichtgewicht zu halten und bin hin und her gerollt, jenes irgendwann dazu führte das ich mich ganz in meiner Zwischenwelt verloren habe, was die ganze Angelegenheit nicht besser macht und ich mich dann doch mehr als entschlossen dazu bringen musste wieder ins Hier und Jetzt zu kommen.
Die nächsten Tage können also nur besser werden und auch der Abend verspricht noch etwas Ablenkung, somit versuche ich realitätsnah zu bleiben.
Leiten lassen von dem Gefühl totaler Existenzlosigkeit im Chaos von Gefühlsvariablen, wäre wohl einfacher und komfortabler.
Kontraproduktivität ist jedoch nicht das, was mein Stolz ansterbt, somit werde ich den Wellen aus Selbsthass wohl eine Klippe aus Ignoranz in den Weg stellen und hoffen das sie, zumindest so lange bis ich ins Bett gehe, hält.
Pandora
Donnerstag, 5. Februar 2009
Zwiegespalten
An sich verlief der Tag produktiv.
Was ich schaffen wollte habe ich geschafft.
Habe mich auch etwas darüber gefreut.
Fühlte mich kurzzeitig ausgefüllt, nicht nur als leere Hülle.
Doch wo ist es hin, wo ist der Tag hin. Ich kann ihn nicht mehr finden. In meinem Kopf ist er nicht mehr. Mit ihm sind auch die Gefühle verschwunden.
Weiß nicht wie ich mich fühlen soll, stehe in einem Raum voller Nichts und doch bin ich überfüllt.
Ich habe die Bilder für den Internetshop fertig gemacht und weitergeleitet, das Rückenschulkonzept für fünf Unterrichtseinheiten erstellt, Übungen zusammengesucht. Kleinigkeiten die man sowieso erledigen muss.
Das ist doch etwas.
Irgendwann kam ich wieder an den Punkt wo die Gedanken zerlaufen sind, alles unklar wurde, die Konzentration fehlte, Unsicherheit sich ausbreitete, die Wahrnehmung entschwand.
Oft in den letzten Tagen, sagte ich mir, das die besseren Tage wieder kommen werden, wo ich den Tag behalten kann.
Es war dieser Augenblick heute, draußen, wo mir bewusst wurde, das diese Tage, wie der Heutige. An dem ich denke, dass es besser sein könnte. Die guten Tage sind, von nun an.
Damit werde ich sicherlich leben können, habe ich doch kaum eine Wahl.
Womöglich mache ich mir da auch weniger Sorgen um mich.
Können die Menschen damit leben die mir nahe stehen, das mir immer mehr Augenblicke abhanden kommen? Wie lange? Was macht mich denn liebenswert, dass man das lange ertragen möchte?
Nie würde ich aufhören zu kämpfen, ziehe mein Schwert und steche ein auf die Schatten, auf die unsichtbaren Feinde, schlage um mich, bis auf Blut. Jede Sekunde, jeden einzelnen Augenblick.
Zum ersten mal heute wurde mir wirklich bewusst wie kraftlos ich doch bin. Nahm es wahr, schob es bei Seite, nahm es wieder war, ignorierte es. Kam es wieder, erwiderte ich Ignoranz, bis es nicht mehr möglich war dieses Gefühl tiefer Erschöpfung zu ignorieren.
Dann kommen die Tränen und wollen nicht mehr versiegen.
Schmerzen tut es in jeder Faser meines Körper, in jedem Winkel meines Geistes, zu wissen das ich nicht wirklich etwas tun kann.
Das Wissen einfach anders zu sein, die Angst das dieses Anders irgendwann zu viel ist.
Was ich schaffen wollte habe ich geschafft.
Habe mich auch etwas darüber gefreut.
Fühlte mich kurzzeitig ausgefüllt, nicht nur als leere Hülle.
Doch wo ist es hin, wo ist der Tag hin. Ich kann ihn nicht mehr finden. In meinem Kopf ist er nicht mehr. Mit ihm sind auch die Gefühle verschwunden.
Weiß nicht wie ich mich fühlen soll, stehe in einem Raum voller Nichts und doch bin ich überfüllt.
Ich habe die Bilder für den Internetshop fertig gemacht und weitergeleitet, das Rückenschulkonzept für fünf Unterrichtseinheiten erstellt, Übungen zusammengesucht. Kleinigkeiten die man sowieso erledigen muss.
Das ist doch etwas.
Irgendwann kam ich wieder an den Punkt wo die Gedanken zerlaufen sind, alles unklar wurde, die Konzentration fehlte, Unsicherheit sich ausbreitete, die Wahrnehmung entschwand.
Oft in den letzten Tagen, sagte ich mir, das die besseren Tage wieder kommen werden, wo ich den Tag behalten kann.
Es war dieser Augenblick heute, draußen, wo mir bewusst wurde, das diese Tage, wie der Heutige. An dem ich denke, dass es besser sein könnte. Die guten Tage sind, von nun an.
Damit werde ich sicherlich leben können, habe ich doch kaum eine Wahl.
Womöglich mache ich mir da auch weniger Sorgen um mich.
Können die Menschen damit leben die mir nahe stehen, das mir immer mehr Augenblicke abhanden kommen? Wie lange? Was macht mich denn liebenswert, dass man das lange ertragen möchte?
Nie würde ich aufhören zu kämpfen, ziehe mein Schwert und steche ein auf die Schatten, auf die unsichtbaren Feinde, schlage um mich, bis auf Blut. Jede Sekunde, jeden einzelnen Augenblick.
Zum ersten mal heute wurde mir wirklich bewusst wie kraftlos ich doch bin. Nahm es wahr, schob es bei Seite, nahm es wieder war, ignorierte es. Kam es wieder, erwiderte ich Ignoranz, bis es nicht mehr möglich war dieses Gefühl tiefer Erschöpfung zu ignorieren.
Dann kommen die Tränen und wollen nicht mehr versiegen.
Schmerzen tut es in jeder Faser meines Körper, in jedem Winkel meines Geistes, zu wissen das ich nicht wirklich etwas tun kann.
Das Wissen einfach anders zu sein, die Angst das dieses Anders irgendwann zu viel ist.
Dienstag, 3. Februar 2009
Seelenklippen
In meinem Kopf ist dieses Bild...
Ein altes Holzhaus, eher eine Hütte, doch recht groß.
Eine Hochebene mit dunkelgrünem Gras sich im Wind wiegend, eine dunkle Holzbank von der schon langsam das Dunkel weicht, steht links neben der Eingangstür.
Rauschen des Meeres erklingt von weit Unten, ewige Weite, richtet man seinen Blick nach vorne.
Doch dann sind da Klippen. Steile, scharfkantige, verhängnisvolle Felswände, ein tiefer Abgrund, aprupt in der Landschaft und doch so verlockend.
Meine Seele steht momentan so dicht vor diesem Abgrund, dass ich sie kaum noch halten könnte, wenn der nächste Windstoß sie zwingen möchte zu fallen.
Der gestrige Abend war wie von außen zugeschaut.
Schmerzhafte Erfahrung.
Ich konnte einfach nicht mehr wie ich wollte.
Fühlte mich als hätte man mir die Fähigkeit genommen ich selbst zu sein.
Gedanken, Worte, Bewegungen, selbst der Wille ging mir zeitweise verloren und ich war da und doch weg.
Habe ich meine eigene kleine Welt doch erschaffen um dort hin zu können, falls die reale Welt Reizüberflutung zur Folge hat und nicht um mich vollständig abzukapseln vom realen Leben.
Doch war es so.
Die kleine Welt der Pandora, aus Stufen und Türmen, wurde zu einem eigenen individuellen, autonomen Ort.
Die Welt hat nun ein Eigenleben, das was nicht werden sollte, ist nun geschehen.
Ändern kann ich es nicht.
Fliehen kann ich nicht.
Nur damit Leben kann ich, muss ich.
Immer wieder aufs Neue so viel Kraft zu mobilisieren, laugt mich aus.
Besonders momentan.
Von Tag zu Tag beschleicht mich mehr das Gefühl nur noch eine nutzlose Hülle zu sein.
Mehr wandelnd als gezielt bewegend, verbringe ich meinen Tag.
Fühle mich dabei so hilflos und ebend vor allem nutzlos.
Mein Spiegelbild lügt mich an, meine Seele korrumpiert mich, mein Geist ist nicht willig.
Es wird bessere Tage geben.
Ich bin nicht mehr alleine. Hab jemanden zum anlehnen, jemanden der mir Kraft gibt, bewusst und unbewusst. Sein Dasein in meinem Leben, nah bei mir, entfernter, hilft zu kämpfen.
Am liebsten würde ich ihm jede Sekunde sagen, wieviel er mir bedeutet, doch fällt es mir schwer solch Gefühle in Worte zu packen und auszusprechen.
Werden solche Dinge zu oft gesagt, in Momenten wo es nicht passt oder einfach nur gesagt wird um es zu sagen, verlieren sie auch viel zu schnell an Wert.
Somit hoffe ich er weiß einfach um meine Gefühle, ohne das ich sie ständig offen auf den Tisch lege.
Die Seelenklippen sind wohl einer der wenigen Punkte im Leben wo man sich umdrehen und wieder einen Schritt zurück gehen sollte.
Ein altes Holzhaus, eher eine Hütte, doch recht groß.
Eine Hochebene mit dunkelgrünem Gras sich im Wind wiegend, eine dunkle Holzbank von der schon langsam das Dunkel weicht, steht links neben der Eingangstür.
Rauschen des Meeres erklingt von weit Unten, ewige Weite, richtet man seinen Blick nach vorne.
Doch dann sind da Klippen. Steile, scharfkantige, verhängnisvolle Felswände, ein tiefer Abgrund, aprupt in der Landschaft und doch so verlockend.
Meine Seele steht momentan so dicht vor diesem Abgrund, dass ich sie kaum noch halten könnte, wenn der nächste Windstoß sie zwingen möchte zu fallen.
Der gestrige Abend war wie von außen zugeschaut.
Schmerzhafte Erfahrung.
Ich konnte einfach nicht mehr wie ich wollte.
Fühlte mich als hätte man mir die Fähigkeit genommen ich selbst zu sein.
Gedanken, Worte, Bewegungen, selbst der Wille ging mir zeitweise verloren und ich war da und doch weg.
Habe ich meine eigene kleine Welt doch erschaffen um dort hin zu können, falls die reale Welt Reizüberflutung zur Folge hat und nicht um mich vollständig abzukapseln vom realen Leben.
Doch war es so.
Die kleine Welt der Pandora, aus Stufen und Türmen, wurde zu einem eigenen individuellen, autonomen Ort.
Die Welt hat nun ein Eigenleben, das was nicht werden sollte, ist nun geschehen.
Ändern kann ich es nicht.
Fliehen kann ich nicht.
Nur damit Leben kann ich, muss ich.
Immer wieder aufs Neue so viel Kraft zu mobilisieren, laugt mich aus.
Besonders momentan.
Von Tag zu Tag beschleicht mich mehr das Gefühl nur noch eine nutzlose Hülle zu sein.
Mehr wandelnd als gezielt bewegend, verbringe ich meinen Tag.
Fühle mich dabei so hilflos und ebend vor allem nutzlos.
Mein Spiegelbild lügt mich an, meine Seele korrumpiert mich, mein Geist ist nicht willig.
Es wird bessere Tage geben.
Ich bin nicht mehr alleine. Hab jemanden zum anlehnen, jemanden der mir Kraft gibt, bewusst und unbewusst. Sein Dasein in meinem Leben, nah bei mir, entfernter, hilft zu kämpfen.
Am liebsten würde ich ihm jede Sekunde sagen, wieviel er mir bedeutet, doch fällt es mir schwer solch Gefühle in Worte zu packen und auszusprechen.
Werden solche Dinge zu oft gesagt, in Momenten wo es nicht passt oder einfach nur gesagt wird um es zu sagen, verlieren sie auch viel zu schnell an Wert.
Somit hoffe ich er weiß einfach um meine Gefühle, ohne das ich sie ständig offen auf den Tisch lege.
Die Seelenklippen sind wohl einer der wenigen Punkte im Leben wo man sich umdrehen und wieder einen Schritt zurück gehen sollte.
Freitag, 30. Januar 2009
Routinierte Individualität
Rein theoretisch, logisch betrachtet, war es ein Tag wie jeder andere auch, realistisch und praktisch, jedoch, vollkommen eigen.
Zeigte mir wieder ein paar neue ausgewählte Seiten des Lebens.
Ob ich sie sehen wollte, weiß ich nicht.
Im Moment fühlt es sich eher so an, als würde ich den Tag am liebsten hinter mir lassen, ohne weiter über ihn nachzudenken.
In Worte gefasst, könnte man sagen, es ist als ob ich jeden Moment auf Grund kompletter Reizüberflutung implodiere.
Ich möchte gegen die Wand schlagen, Scherben zusammenfegen.
Stille und Dunkelheit, doch verzehre ich mich nach Geräuschen, die die Stimmen im Kopf übertönen, die schrill und schmerzend in mein Hirn dringen und sich dort breit machen bis nichts anderes mehr dort Platz findet.
Den ganzen Tag über lenkte ich mich ab, tat Dinge die ich schon mindestens an vier anderen Tagen diese Woche tat.
Routine in jeder Bewegung.
Ruhe im Körper, Ruhe im Geist, kontraproduktiv, unvorstellbar.
Es ist wie ein ständiges Kribbeln in den Fingern, man möchte etwas zerquetschen, wehtun, verletzen, Schmerz zufügen.
Seltsames Gefühl im ganzen Körper, nicht zu definieren einfach da, sich ausbreitend, einvernehmend, möchte es abschütteln, loswerden.
Doch es verstärkt sich.
Schemenhafte Silouetten an einer Wand aus Papier zum zerreißen gespannt, nur ein Windstoß und es zerstört sich selbst.
Dann ist sie wieder da die Welt, in der ich mich flüchten könnte. Zwischenwelt, ein sicheres Refugium, niemand findet mich dort, alleine, unverletzlich.
Eine Mischung aus Venedig, feudalem Japan, florentinischem Theater im Barock, Ruinen, Palästen, massenhaft an Stufen, überall Treppen, Brücken, Häuser hoch bis in den Himmel, grau, grün, blasse Farben.
Bewohnt nur von Gedanken und Emotionen, flüchtig, unbeherrschbar, faszinierend, bannend, nicht mehr loslassend.
Gefährlich ist es dort, hat man die Welt einmal betreten, so bleibt man, länger, von mal zu mal.
Kurze Szenen unterbewusster Gefühlsschwankungen, nicht einzuordnen huschen durch meinen Kopf, beschäftigen sich mit dem Momentanen verlauf der Situation.
Oft heut, habe ich versucht in Worte zu fassen, was unbeschreiblich ist, wollte es rausschreien damit es sich nicht noch tiefer nagt, doch sind auch diese Worte nur klägliche Versuche, etwas wiederzugeben, was in seiner Komlexität, Bücher über Bücher füllen würde.
Nun, was man damit anfangen kann liegt, wie bei allen Dingen im Leben, im Auge des Betrachters.
Pandora
Zeigte mir wieder ein paar neue ausgewählte Seiten des Lebens.
Ob ich sie sehen wollte, weiß ich nicht.
Im Moment fühlt es sich eher so an, als würde ich den Tag am liebsten hinter mir lassen, ohne weiter über ihn nachzudenken.
In Worte gefasst, könnte man sagen, es ist als ob ich jeden Moment auf Grund kompletter Reizüberflutung implodiere.
Ich möchte gegen die Wand schlagen, Scherben zusammenfegen.
Stille und Dunkelheit, doch verzehre ich mich nach Geräuschen, die die Stimmen im Kopf übertönen, die schrill und schmerzend in mein Hirn dringen und sich dort breit machen bis nichts anderes mehr dort Platz findet.
Den ganzen Tag über lenkte ich mich ab, tat Dinge die ich schon mindestens an vier anderen Tagen diese Woche tat.
Routine in jeder Bewegung.
Ruhe im Körper, Ruhe im Geist, kontraproduktiv, unvorstellbar.
Es ist wie ein ständiges Kribbeln in den Fingern, man möchte etwas zerquetschen, wehtun, verletzen, Schmerz zufügen.
Seltsames Gefühl im ganzen Körper, nicht zu definieren einfach da, sich ausbreitend, einvernehmend, möchte es abschütteln, loswerden.
Doch es verstärkt sich.
Schemenhafte Silouetten an einer Wand aus Papier zum zerreißen gespannt, nur ein Windstoß und es zerstört sich selbst.
Dann ist sie wieder da die Welt, in der ich mich flüchten könnte. Zwischenwelt, ein sicheres Refugium, niemand findet mich dort, alleine, unverletzlich.
Eine Mischung aus Venedig, feudalem Japan, florentinischem Theater im Barock, Ruinen, Palästen, massenhaft an Stufen, überall Treppen, Brücken, Häuser hoch bis in den Himmel, grau, grün, blasse Farben.
Bewohnt nur von Gedanken und Emotionen, flüchtig, unbeherrschbar, faszinierend, bannend, nicht mehr loslassend.
Gefährlich ist es dort, hat man die Welt einmal betreten, so bleibt man, länger, von mal zu mal.
Kurze Szenen unterbewusster Gefühlsschwankungen, nicht einzuordnen huschen durch meinen Kopf, beschäftigen sich mit dem Momentanen verlauf der Situation.
Oft heut, habe ich versucht in Worte zu fassen, was unbeschreiblich ist, wollte es rausschreien damit es sich nicht noch tiefer nagt, doch sind auch diese Worte nur klägliche Versuche, etwas wiederzugeben, was in seiner Komlexität, Bücher über Bücher füllen würde.
Nun, was man damit anfangen kann liegt, wie bei allen Dingen im Leben, im Auge des Betrachters.
Pandora
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