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Mittwoch, 11. Februar 2009

O.ó

Es gibt so Momente wo ich mir wünsche, eine gute Fee mit ihrem Zauberstab würde vorbeikommen, einmal auf meinen Kopf tippen und Ordnung in das Chaos da Oben drin bringen.

Kein Wunder das sich mein Körper überansprucht fühlt, wenn meine Psyche mal wieder plant die Weltherrschaft an sich zu reißen ohne Rücksicht auf Kontrollverluste.

Noch einmal zu der Fee zurück, Hexe, Kobold, Druidin, Schamanin... wie auch immer man sie nennen möchte.
Doch darauf wollte ich nicht hinaus.
So eine Gedankenmanifestation, wäre gerade ganz schön.
Ich schwebe förmlich zwischen den Strängen an Informationen und bekomme sie nicht zu greifen.
Wie als würde ich mir immer und immer wieder die monotone Stimme eines Anrufbeantworters anhören und immer kurz vor Ende auflegen und wieder anrufen.
Mit dem Wissen, das ich immer wieder den Anrufbeantworter erreichen werde.
Aufs Neue und wieder und wieder und wieder und wieder...
"Dies ist der Anrufbeantworter von Pandoras Zwischenwelt, wenn sie eine Nachricht hinterlassen möchte, sprechen sie..."
aufgelegt...

Zumindest sehe ich die Zauberfrau vor mir, mich mit großen Augen anblickend und sagen:
"Joa wissen sie Madamé Pandora, irgendwie will das bei ihnen nich so, wie ich mir/sie sich das vorstellten!"
Ja wieso auch.. wäre doch... fast langweilig... so ein wenig Ungewusel.

Aufgestanden bin ich, mit einem Gefühl, wie als würde der Tag energiereich werden.
Täuschung auf ganzer Ebene.

Ablenkungsmanöver wird gestartet, bis ich mich auf den Weg machen kann, zu Versuchen in produktiven Stücken, Lerngut in den Kopf meines Bruderherzes zu bringen, welches auch hängen bleibt und nicht durch sein Unmotivationssieb, gleich wieder hindurchrieselt, um auf dem Boden der nicht gespeicherten Tatsachen zu landen.

So viel zum Thema, der Medizinmann sagt "Ruhe", wie denn wenn mein KörperGeistSeelenLeben die reinste Unruh ist.


Pandora auf Abwegen


Dienstag, 3. Februar 2009

Rückenschulkursleiterin

Da ich in den letzten Tagen einfach nicht in der Lage war meine Gedanken in Worte zu fassen, so das sie auch für die Außenwelt einen Sinn ergeben würden, verging etwas Zeit seit dem letzten Eintrag.

Am Wochenende, das Seminar - Kursleiterin für die moderne Rückenschule - ich war erfolgreich.
Immens viel berichtenswertes gibt es da nicht. Es war anstregend, produktiv, lehrreich und ich bin nun Rückenschulkursleiterin.
Im Klartext heißt das, das ich endlich etwas handfestes habe, womit ich auch etwas anfangen kann.

Als nächstes werde ich nun schauen müssen, dass ich mein Konzept den Krankenkassen so schmackhaft mache, das sie es vor lauter Begeisterung mit in ihren Gesundheits-/Präventionskursplan aufnehmen.
Denn es gibt viele Menschen dort draußen, die großes Interesse an der modernen Rückenschule, einem dementsprechenden Kurs haben, jedoch ihn nur besuchen, wenn sie wissen, dass sie die ersten zehn Kurseinheiten von ihrer Krankenkasse gesponsort bekommen.
So müssen sie sich dann nicht vorwerfen Geld für etwas ausgegeben zu haben, was ihnen nichts brachte, wenn es ihnen nichts bringen sollte.

Da jedoch zumindest die Idee meines Konzept in soweit schlüssig ist, das ein Großteil der Menschehit, sollte sie an meinem Kurs teilnehmen, merken sollte, dass sie Muskeln besitzen.
Schon alleine dies wäre doch ein Fortschritt.
Wer Wunder erwartet, ist wohl falsch, in der modernen Rückenschule.

Was mich an diesem Konzept so sehr anspricht ist die Ganzheit.
Es geht nicht mehr nur um die Kräftigung der Rückenmuskulatur, um so die Wirbelsäule zu stabilisieren, sondern um die Kräftigung der gesamten Muskulatur, welche dazu beiträgt, das wir uns rückenschonender bewegen und verhalten können.
Auch die Schulung der Atmung, der Mobilität, Gleichgewichts-/Koordinationstraining, ADL(Aktivitäten des täglichen Lebens)-Übungen und Entspannungstechniken sind mit enthalten.
Diese Vielseitigkeit, macht es möglich, den Kurs so abwechslungsreich und gleichzeitig intensiv zu gestalten.
Selbst ein 90 Minuten-Programm, kann so gestaltet werden das man nicht zum Ende hin die Lust verliert, weil es nur um Wirbelsäulengymnastik und Mattenakrobatik geht.

Mir persönlich wäre es auch wichtig, schon die Kleinsten anzusprechen.
Fängt man erst mit 40 an Prävention zu betreiben, müsste man es schon eher als Nachsorge deklarieren.
Schon mit 3 Jahren ist es lohnenswert etwas für die Gesundheit bzgl. Rückenschule zu tun. Spielerisch sind die Kleinsten immer zu bekommen und wenn man es ihnen richtig vermittelt, kommen sie auch gerne wieder.
Wichtig sind auch die Kinder die vom Kindergarten in die Schule wechseln, sich dann weniger bewegen, somit mehr sitzen, die schwere Tasche tragen und weder Ausgleich für den Körper noch für den Geist haben.

Ideen habe ich genug im Kopf, nun liegt es an der richtigen Umsetzung.